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Einführung und Koordinierung der UVP für Projekte der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Auftraggeber:
Österreichisches Außenministerium, Sektion VII Entwicklungszusammenarbeit
Bearbeitungszeitraum:
1997–2002

Kurzbeschreibung:

Gemeinsam mit dem Büro EcoDevelopment, Dr. Brigitte Fahrenhorst, Berlin wurde für die Sektion VII (Entwicklungszusammenar­beit) des österreichischen Außenministeriums ein Ver­fahren zur schnellen Prüfung der Umweltverträglichkeit von Vorhaben der Österreichischen Entwicklungszusam­men­arbeit (EZA) entsprechend den Richtlinien des Development Assistance Committee (DAC) der OECD entwi­ckelt, erprobt und für 5 Jahre routine­mäßig durchgeführt. Kernstück des Verfahrens sind speziell für die Entwicklungszusammenar­beit entwickelte Umweltchecklisten, die die Förderungswerber von EZA-Projekten  bei der Erarbeitung ihrer Umweltverträglich­keitserklärung (UVE) unterstützen. Diese UVE wurden von den Gutachtern Dr. Fahrenhorst und DI Unglaub auf Plau­sibilität überprüft. Ergebnis dieser Plausi­bilitätsuntersuchungen waren Kurz­berichte über die Umweltrele­vanz der Projekte ein­schließlich Empfehlungen zur Verbesserung der Umweltverträg­lichkeit.

Die Pilotphase dieses Verfahrens beinhaltete auch intensive Bera­tung sowie die Organisation und Durchführung von Schulungsver­anstaltungen für die Trägerorgani­sationen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und die Mitarbeiter der Sektion VII des BMaA zu Fragen der UVP.  Im Zeitraum von 5 Jahren wurden mehr als 200 Projekte überprüft.